Untersuchung abgeschlossen

Wir sind wieder zuhause. Todmüde. Sowohl Ronja als auch ich.

Die Herzkatheter Untersuchung ist gut gegangen soweit. Zum Glück. Aber Baby ist doch ziemlich mitgenommen. Gestern Nachmittag, als sie aus der Narkose aufgewacht ist, hat sie sich immer wieder arg nach hinten überstreckt und lag ganz verkrampft da. Wollte nicht gerade liegen. Da habe ich mir richtig Sorgen gemacht. Kann sein, dass sie Schmerzen hat, kann sein, dass das durch die Narkose kommt, sagte die Schwester. Weiterlesen

Herzkatheter-Untersuchung

Viel länger als ursprünglich angenommen ist es uns erspart geblieben, jetzt bin ich mit Ronja doch wieder in der Klinik.

Sie ist gerade sediert und an tausend Überwachungs-Apparate angeschlossen und bekommt einen Herzkatheter. Ich sitze auf dem Balkon, warte und versuche, mir keine Horrorszenarien auszumalen, was alles schief gehen könnte. Weiterlesen

Über Leistungsdenken

Es ist Mittag. Ich müffle mittlerweile leicht, denn ich bin seit heute morgen in demselben verschwitzten T-Shirt unterwegs, in dem ich geschlafen habe. Ronja hängt im Tragetuch an mir dran und schläft ein bisschen. Duschen und anziehen? Ist erstmal nicht dran zu denken, denn das arme Baby hat ein bisschen Fieber und mag gerade überhaupt nicht alleine liegen. Sie gibt ganz herzzerreißende Klagelaute von sich, sobald sie keinen Körperkontakt mehr hat. Weiterlesen

Ronjas Herz – Zwischenstand

Letzte Woche waren wir mit Ronja in Erlangen in der Kinderkardiologie. Mal wieder Ronjas Herz anschauen. EKG, Sauerstoffsättigung, Gewicht, Größe, Blutdruck, Doppler-Ultraschall, Herztöne, Lungengeräusche…

Ergebnis: Was ich mich bisher nicht wirklich getraut habe zu schreiben, hat sich bestätigt: Das Loch zwischen ihren Herzkammern ist nur sehr klein.

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Wie Ronja auf die Welt kam (Teil 2)

Ronjas Geburt ist heute genau 5 Wochen her. Ich fühle mich langsam wieder mehr in meinem Körper zuhause. Es ist ein Zurückkehren und Wiederentdecken: “Ach ja, so fühlt es sich an, den Bauch anzuspannen, aha, so funktioniert das Gehen ohne Riesenlast im Bauch und ohne Narbenschmerzen. Aah, so entspannend kann es sein, wieder auf dem Bauch zu liegen…” und so weiter. Ich hatte heute morgen das erste mal seit Monaten wieder das Bedürfnis, ein bisschen Yoga zu machen (nur 15 Minuten und nur ein bisschen atmen und dehnen) und ich habe meinen ersten kleinen Spaziergang mit Ronja im Tragetuch gewagt: Es ging schmerzfrei. Das bedeutet, dass es Zeit wird, meinen Geburtsbericht zu beenden, denn wenn ich länger warte, werden die Erinnerungen verblassen und sich verändern. Weiterlesen