Das dringenste Bedürfnis, das Kinder in sich tragen ist nicht Nahrung oder Schlaf, sondern es ist das Bedürfnis nach Berührung. Zwar ist medizinisch längst bewiesen, dass Herzschlag und Atmung der Mutter, Hautkontakt, Berührung und Nähe gerade kranke oder frühgeborene Kinder signifikant besser gedeihen lassen, jedoch ist diese Erkenntnis in ihrer Tragweite längst noch nicht überall ausreichend erfasst worden. Woodfield berichtet in einem theoretischen Teil über den Stellenwert der Berührung in den ersten Lebensmonaten. In einem praktischen Teil stellt sie verschiedene Methoden vor, gesunde und kranke Kinder durch Massage oder Berührung zu verwöhnen und zu fördern. Gerade für Babys im Inkubator oder auf der Intensivstation ist elterliche Berührung essentiell. Woodfield macht Eltern Mut, den Kontakt zu ihrem Kind einzufordern und zeigt Möglichkeiten, wie man Berührung selbst bei den winzigsten Frühchen und kranksten Babys gestalten kann.

 

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